Home

Astrologie

Spirituelles
Coaching


Untergang

Prophezeiungen
und Wohnort


Bundestagswahl  
2009


Vita


Workshops

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warten auf den Untergang                                              10/2007

Seit neuestem haben die Politiker den Klimawandel entdeckt. Vor diesem wird zwar schon seit Jahrzehnten gewarnt, aber jetzt merkt auch der letzte, dass sich der Klimawandel  für politische und wirtschaftliche Interessen nutzen lässt. Früher, also etwa bis vor 5 Jahren  haben die Menschen noch den Statistiken geglaubt, dass es natürlich "mal" etwas wärmer oder etwas nasser werden kann. Aber wenn einem die Dachziegel um die Ohren fliegen, fängt man eher an die Klimakatastrophe für möglich zu halten, als wenn man gemütlich zu Hause auf dem Sofa sitzt und im Fernsehen anschaut, wie dies anderen passiert. Und weil jetzt sogar der Vorletzte (es gibt immer Unverbesserliche) daran glaubt, dass der Klimawandel eine Tatsache ist, bekommt jeder Politiker, der sich für die Rettung des Klimas einsetzt, 5 Sterne.

Was aber, wenn der Untergang beabsichtigt, ganz anders zu kommen?

Es gibt ja sehr viele sog. Untergangspropheten. Angefangen bei Nostradamus bis zu Sehern, die sehr viel deutlichere Worte  für das fanden was bald kommen soll: wirtschaftlicher Zusammenbruch, Bürgerkrieg, Krieg, schlimmste Naturkatastrophen,  Impakt, Polverschiebung.  Ich erinnere mich, dass im Bücherregal meiner Eltern einst ein Untergangs-Prophezeiungsbuch stand und ich schon mit 18 wusste, was alles passieren würde. Jedes Mal, wenn etwas eintraf, erschrak ich fast zu Tode. 

Der Countdown läuft schon längst. Abbrechen könnte man ihn theoretisch noch bei 1 also eventuell heute. Aber bei Zero geht gar nichts mehr. Doch um eine Kehrtwende zu schaffen, sollte man schon wissen, dass ein Countdown überhaupt läuft.

Die meisten Menschen wollen lieber nicht die Wahrheit wissen. Ich erlebe es sogar  in meinen Hellsehen-Seminaren. Manch ein  Teilnehmer will hellsehen lernen, und erzählt, dass er das, was er an Informationen erhält und sieht, "wegschiebt", verdrängt. Das ist eine der schlechtesten Voraussetzungen, um das zu sehen was tatsächlich ist.  Viele  Menschen haben eine bestimmte Erwartung, was sie zu sehen bekommen und gehen dann enttäuscht wieder nach Hause, nur weil nicht das passiert, was sie erwartet haben. Allein diese Geisteshaltung ist für mich nicht nachvollziehbar, aber sie ist heutzutage gang und gäbe. Viele wollen nicht sehen, was wirklich ist, sondern halten lieber an der Vorstellung fest, die sie sich von der Realität machen. So blendet  man Wahrheit die einfach aus.

Bezüglich der Prophezeiungen ist es genauso. Das was gesagt wird kann  nur derjenige mit der Realität nicht in Übereinstimmung bringen, der es selbst ausblendet. Nach dem Motto "Was nicht sein darf kann eben nicht sein".
Die meisten halten den Untergang ohnehin erst ab dem Zeitpunkt  für wahr, ab dem sie selbst davon betroffen sind. Wenn die eigene Welt untergeht, und die Illusionen, Selbstlügen und Scheuklappen nicht mehr funktionieren.

Was aber tut aber nun jemand, der an die Prophezeiungen glaubt. Ich kenne einige Menschen, die umziehen, oder sich Vorräte anschaffen. Das sind vermutlich gute Entscheidungen, denn wozu bräuchte man Prophezeiungen, wenn nicht dazu, rechtzeitig Vorsorge treffen zu können. 
Es gibt auch Menschen, die den ganzen Tag an nichts anderes mehr denken können. Tag und Nacht beschäftigen sie sich mit dem Untergang. Angesichts dieses Themas schüttet der Körper einiges an Adrenalin aus. Adrenalin im Blut bewirkt, dass man  sich kämpferisch und kraftvoll fühlt. Vielleicht sogar als würde man einen kleinen Abenteuerurlaub vorbereiten. Die Energie erinnert ein bißchen an den Katastrophentourismus, der weltweit immer beliebter wird. Es füllt die innere Leere.
Es gibt auch Menschen, die dafür plädieren, keine Vorsorge zu treffen. Das kann Mut bedeuten, Fatalismus aber auch Gott-Vertrauen.

Vermutlich gilt es für jeden Einzelnen, herauszufinden, was für ihn angemessen ist. Angemessen kann eigentlich nur das sein, was der eigenen Bestimmung entspricht. Dies bezieht sich aber auf das ganze Leben, somit auch auf den eigenen Untergang, nämlich den Tod. 
Die Frage ist demnach, ob es bei der Vorsorge darum geht, dem Tod davonzulaufen? Der Tod wird jeden einholen. Früher oder später, mit oder ohne weltumgreifende Naturkatastrophe. So viel ist sicher. Man sollte sich wirklich mit seinem Tod anfreunden. 
In diesem Zusammenhang wäre zu bedenken, dass es  in diesem Leben nicht nur um den physischen Tod geht sondern auch um den Tod des Egos. Das ist das Loslassen aller persönlichen Wünsche, aller Vorstellungen darüber, wie das Leben zu sein hat, die Vorstellung davon, wie GOTT - SPIRIT - die WAHRHEIT sei. Wenn man bedenkt, dass alle persönlichen Wünsche und Gedanken oft nichts weiter sind als ein Programm, auf das wir  durch Erziehung, Medien etc. konditioniert wurden fällt einem dieser Schritt vermutlich leichter, als wenn man sich mit den einprogrammierten Gefühlen und Glaubenssätzen  identifiziert.
Nicht vorzusorgen - obwohl man weiß, was kommen wird - kann auch zur Folge haben, dadurch zu überleben, dass man jemandem, der vorgesorgt hat, zur Last fällt und von dessen Vorräten lebt. Vielleicht hat dieser Mensch Kinder und für diese bleibt dann weniger. Darüber könnte man auch nachdenken. 

All diese Gedanken machen natürlich Angst. Doch die Bedrohung verschwindet nicht dadurch, dass man vor der Angst flieht.


Zwei wahre Geschichten:

Es gibt einen Mann, der schon seit vielen Jahren die Prophezeiungen liest und kennt. Weil er daran glaubte, kaufte er sich ein kleines Haus in den Bergen und schaffte genügend Vorräte an, um den 3. Weltkrieg und die Nachkriegszeit zu überleben. Das war 1999. Zwei Jahre später brannte das Haus bis auf die Grundmauern nieder einschließlich aller Vorräte und Werkzeuge.

Es gibt  einen anderen Mann, der am 26.12.2004 in Phuket Urlaub machte. Am Morgen jenen Tages befand er sich mit einem kleinen Boot auf dem Meer. Als der Tsunami kam, hob sich sein kleines Boot gerade mal um einen Meter. Als er wieder an Land kam, war dort alles verwüstet. Obwohl der Mann die Auswirkungen des Tsunamis  miterlebte, war er persönlich nicht durch das Wasser traumatisiert. Ihn hatte das Wasser getragen. 

Nun könnte man natürlich auf Grund der zweiten Geschichte zu der Meinung kommen, es sei also doch besser, wenn man nichts wüsste und einfach so weitermachte wie bisher. Diesem Gedanken liegt die Idee zugrunde, dass das Verharren im Unbewussten  lebensrettend sei. Dies ist ganz gewiss ein fataler Denk-Fehler.